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Poolmate

Pool-Mate SchwimmcomputerEin geniales Stück Technik ist der Poolmate der Britischen Firma Swimovate. Für mich für die langen Einheiten im Pool mittlerweile unverzichtbar.

Aber was ist das eigentlich?

Der Poolmate ist eine Schwimmuhr. Aber nicht irgendeine. Das Ding hat ein paar Hightech Sensoren eingebaut (Lage und Bewegungssensoren), die es ermöglichen über einen ausgefuxten Algorithmus die Anzahl der geschwommenen Bahnen und die Zugzahl zu ermitteln.

Wie soll das gehen?

Der Poolmate erkennt den Rhytmus des Schwimmens individuell und daher werden Unterbrechungen als Wende interpretiert und somit kann die Anzahl der geschwommenen Bahnen unabhängig von der Schwimmlage (Brust, Kraul, Rücken, ...) ermittelt werden. Es ist auch vollkommen egal, ob am Beckenrand einfach umgedreht, oder eine (mehr oder weniger) stylische Rollwende durchgeführt wird. Es zählt die Unterbrechung. Nach dem Abstoßen vom Beckenrand einfach die Arme nach vorn, kurz gleiten und: Paaaasssst.

Vielfach getestet, immer funktioniert!

Gerade bei den langen Einheiten, beim "Kachelzählen", reicht meine Hirnkapazität nicht aus und ich hab mich immer verzählt, seit ich den Poolmate hab, hab ich die Kontrolle über mein Training wieder zurück. Das Teil kann auch Intervalle mit Pausen handlen.

Alles in allem: Feine Sache und fürs Training im Pool unentbehrlich und für weniger als 80 Euro auch leistbar.

Nachteil: Hässlich :-)

Es fehlt auch IMHO ein Lap-Countdown mit Warnton, also wenn ich vorhabe z.B. 100 Längen zu schwimmen, daß der Poolmate rückwärts zählt und auf der letzten Länge wie narrisch zum Piepsen anfängt. Habe ich an Swimovate gemeldet und offensichtlich bin ich nicht der Einzige dem sowas fehlt - es wird "wahrscheinlich" in der nächsten Version Ende 2010 dabei sein.

Na ich bin gespannt.

Swimovate Deutschland (Vertrieb): www.swimovate.de